ZUKUNFTSFÄHIGES GESCHÄFTSMODELL

Den Trends


auf der Spur

Wirtschaft und Gesellschaft stecken in einem tiefgreifenden Wandel. Die Aareal Bank gestaltet diesen Transformationsprozess mit.

Der Finanzsektor steht vor gewaltigen Herausforderungen: Neue Technologien, neue Arbeitsweisen und neue Marktteilnehmer sowie – nicht zuletzt – neue Regularien verändern die Finanzmärkte nachhaltig und tiefgreifend. Banken sind mehr denn je gefordert, ihre Geschäftsmodelle zu hinterfragen und diese unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Wir beobachten daher die Veränderungen auf unseren Märkten und die damit einhergehenden Trends sehr genau und beschäftigen uns intensiv mit deren Auswirkungen. Denn nur, wenn wir frühzeitig Entwicklungen antizipieren und diese in innovative Produkte und Services für unsere Kunden überführen, können wir unsere angestrebte Marktposition erreichen – und unserem eigenen Anspruch gerecht werden.

 

Zu den vielen Themen, mit denen wir uns aktuell beschäftigen, zählen unter anderem

welche Entwicklungen auf den Immobilienmärkten – gerade auch mit Blick auf ESG – stattfinden und wie wir von ihnen profitieren wollen,

wie wir verstärkt Daten mithilfe Künstlicher Intelligenz nutzen können und dadurch Mehrwerte für unsere Kunden schaffen und

welche Potenziale uns die Plattform-Ökonomie bietet und mit welchen Produkten und Services wir diesem Trend begegnen können.

Wohnen und Arbeiten vermischen sich immer mehr. Gefragt sind neue Immobilienkonzepte.

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Logistik von reinen Transport- und Lagerprozessen zu einem globalen Netzwerk aus Verteil- und Fertigungszentren weiterentwickelt.

Immobilientrends

Die Corona-Pandemie hat die Immobilienmärkte im vergangenen Geschäftsjahr erheblich beeinflusst und zu vielen Unsicherheiten beigetragen. Zu erwarten ist, dass diese Unsicherheiten auch noch eine Zeitlang anhalten werden. Wir sind jedoch davon überzeugt, dass sich die Immobilienmärkte wieder normalisieren, sobald auch die Wirtschaft zu gewohnten Wachstumsraten zurückkehrt. Denn der Bedarf an Immobilien bleibt grundsätzlich ungebrochen.

Die einzelnen Assetklassen werden sich in den kommenden Jahren jedoch unterschiedlich entwickeln. Dabei sind diese Unterschiede weniger eine Folge der Corona-Pandemie, sondern Ausdruck von Trends, die schon länger zu beobachten sind und durch die Corona-Krise lediglich an Dynamik hinzugewonnen haben.

 

Logistikimmobilien

Logistik ist ein Wachstumsmarkt mit vielen Potenzialen. Daher wird die Logistikbranche auch in Zukunft eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Wirtschaft spielen. Damit einher geht eine steigende Nachfrage nach Logistikimmobilien – insbesondere in zentraler Lage und mit guter Infrastruktur. Die steigende Nachfrage trifft auf ein begrenztes Flächenangebot, so dass Investoren von einer attraktiven Wertentwicklung profitieren.

WHITEPAPER

Logistikimmobilien

Warum es sich heute mehr denn je lohnt, in Logistikimmobilien zu investieren, lesen Sie in unserem Whitepaper „Logistikimmobilien“.

Hotelimmobilien

Hotelimmobilien haben durch die Corona-Pandemie zwar bei der Belegung am stärksten gelitten, sind aber weiterhin eine der gefragtesten Investment-Anlageklassen. Es handelt sich unserer Überzeugung nach nicht um eine strukturelle Krise. Auch zukünftig werden wir wieder reisen und die Dienste von Hotels in Anspruch nehmen. Daher werden Hotels zu den Immobilien zählen, die sich mit einer wirtschaftlichen Normalisierung wieder am schnellsten erholen werden.

 

Einzelhandelsimmobilien

In der Assetklasse Einzelhandelsimmobilien hat die Corona-Pandemie wie ein Katalysator gewirkt – und die schon seit längerer Zeit zu beobachtenden Veränderungen insbesondere durch den E-Commerce beschleunigt. Nach der Corona-Pandemie werden im stationären Handel Prime-Objekte mit Erlebnischarakter in sehr guten Lagen und einem professionellen Management wieder in den Fokus der Konsumenten rücken, sodass sich auch weiterhin Chancen in diesem Segment bieten.

 

Büroimmobilien

Von vielen Veränderungen geprägt sind Büroimmobilien. Die Grenzen zwischen „Leben“, „Wohnen“ und „Arbeiten“ werden zunehmend verschwimmen und so neue Anforderungen an Büroimmobilien stellen. Objekte mit zukunftsfähigen Konzepten in attraktiven Lagen bieten in dieser Assetklasse weiterhin viel Potenzial.

Was uns bei der Finanzierung von Logistikimmobilien einzigartig macht, erläutert Severin Schöttmer, Managing Director Special Property Finance in einem Video.

WHITEPAPER

Student Housing

Studierendenunterkünfte bieten attraktive Wachstumspotenziale. Lesen Sie hierzu unser Whitepaper „Student Housing“.

EXPERTENDIALOG

Bleibt alles anders?

Prof. Dr. Kerstin Hennig (EBS Real Estate Management Institute) und Severin Schöttmer (Aareal Bank) über die Entwicklung der Asset-Klassen.

Künstliche Intelligenz

Die Künstliche Intelligenz (KI) zählt neben der Blockchain-Technologie zu den zukünftigen Schlüsseltechnologien innerhalb der Finanzbranche. Sie eröffnet Banken zahlreiche Möglichkeiten, mithilfe der strukturierten Datenauswertung neue Ertragsquellen zu erschließen und ihre Leistungen in einer noch besseren Qualität und zu gleichzeitig geringeren Kosten bereitzustellen.

Anwendungsfelder für KI sehen wir in vielen Bereichen: Sie kann uns zu einer höheren Effizienz verhelfen, unser Risikomanagement verbessern, Entscheidungen bei der Kreditvergabe unterstützen, neue Erkenntnisse über Branchen und Märkte vermitteln oder die Leistungsfähigkeit unserer Produkte und Services erhöhen. Daher nutzen wir bereits heute einige smarte Tools auf Basis der KI-Technologie, insbesondere zur Clusterung und Strukturierung großer Datenmengen.

Dr. Sebastian Schäfer
Geschäftsführer, TechQuartier und Mitinitiator des Financial Big Data Cluster

„Kaum ein Thema wird die FinTech- genauso wie die etablierte Finanzbranche in den kommenden Jahren stärker bewegen als Daten. Damit sich daraus Anwendungsfelder und letztlich Geschäftsmodelle entwickeln, müssen wir Silodenken aufbrechen und unternehmensübergreifend agieren. Das ist die Basis für den Erfolg von KI.“

Das TechQuartier in Frankfurt wurde 2016 gegründet und bringt als branchenübergreifende Innovationsplattform Start-ups und Unternehmen zusammen.

Ziel des mit öffentlichen Mitteln gefördeten Projekts „Financial Big Data Cluster“ ist der Aufbau einer cloudbasierten Datenplattform für den Finanzsektor. 

Die Anforderungen an moderne IT-Infrastrukturen steigen kontinuierlich. Immer wieder neue Technologien treiben die Entwicklung.

2020

hat Aareon den KI-basierten Virtual Assistant
Neela am Markt eingeführt.

Sebastian Hennerici
Projektleiter Data Analytics, Aareal Bank

„Künstliche Intelligenz steht kurz davor, sich vom Megatrend hin zu einem zentralen Anwendungsfeld in etablierten Industriezweigen zu entwickeln. Wir sehen im Einsatz von KI-Lösungen großes Potenzial, um unsere bestehenden Geschäftsfelder auf ein neues Level zu heben und neue Geschäftsfelder zu entwickeln.“

Um die zahlreichen Potenziale von KI-Lösungen für uns zu erschließen, arbeiten wir seit einigen Jahren mit diversen KI-Experten zusammen. Hierzu zählt auch eine Kooperation mit Rocketloop, einem auf individuelles Machine Learning und KI spezialisierten Start-up. Im Rahmen unserer Zusammenarbeit haben wir 2020 einen innovativen Newscrawler entwickelt, der im Web verfügbare Informationen über Immobilienmärkte scannt und diese – gepaart mit diversen Auswertungsmöglichkeiten – unserer Abteilung Credit Risk zur Verfügung stellt. Derzeit sichern wir mit Hilfe dieses KI-Tools unsere Retailimmobilien-Finanzierungen in Großbritannien zusätzlich ab.

Pernilla Fröden
IT-Business-Developer, Stena Fastigheter

„Neelas Mehrwert ist für uns nicht nur rein auf die Kosten beschränkt. Wir möchten mit ihr unsere Marke stärken – das heißt, durch mehr Service den Mieterservice verbessern und einen Kundenkontaktpunkt bieten, der deutlich über dem Standard liegt.“

Aktuell priorisieren wir weitere mögliche Anwendungsfälle für KI und nehmen eine Anpassung der bestehenden Datenarchitektur vor. Gleichzeitig entwickeln wir in zielgerichteten Teilprojekten unsere IT-Infrastruktur stetig weiter, damit diese nicht nur die entsprechende Leistungsfähigkeit und Flexibilität für eine umfangreiche Anwendung von KI-Lösungen bereitstellen, sondern auch insgesamt den Anforderungen an eine moderne Bank-IT-Landschaft gerecht werden kann. Mindestens genauso wichtig ist jedoch, dass unsere Mitarbeiter über ein entsprechendes Mindset und über die nötigen Qualifikationen verfügen. Daher werden wir in den kommenden Jahren unsere diesbezügliche Mitarbeiterentwicklung und die Zusammenarbeit mit Technologie-Partnern gezielt weiter ausbauen.

Bei der Aareon wurde 2020 den KI-basierten Virtual Assistant Neela am Markt eingeführt. In der ersten Einführungsstufe steht Neela als Chatbot zur Verfügung. Damit können Immobilienunternehmen insbesondere Standardanfragen ihrer Kunden automatisiert beantworten. Die Vorteile: Kunden erhalten bequem eine schnelle Antwort, Mitarbeiter werden von Standardanfragen entlastet und haben mehr Zeit für komplexe Anliegen.

Neela ist die virtuelle Assistantin von Aareon. Sie kommuniziert "persönlich" mit Mietern und ist dafür mit künstlicher Intelligenz, modernsten Chatbot-Funktionalitäten und neuester Dialogtechnologie ausgestattet. Mehr erfahren Sie hier.

TECHNOLOGIE

Lernen Sie Neela kennen!

Lernen Sie Aareons KI-basierte virtuelle Assistentin persönlich kennen: Beginnen Sie hier ein Gespräch.

Plattform-Ökonomie

Hervé Cliquet
Manager Digital Platform & Innovation Lab, Aareon France

„Neue Lösungen sollen mitunter schnell integriert werden. Genau dies macht die Aareon Smart Platform möglich. Wir können unseren Kunden und deren Partnern so Mehrwert verschaffen und profitieren ebenfalls durch die Nutzung des Angebots und die Bindung unserer Kunden.“

Zu den am schnellsten wachsenden Unternehmen der letzten Jahre zählen Plattformunternehmen. Ihr Geschäftsmodell besteht vor allem darin, den Vertrieb, den Einkauf oder das Erstellen von Produkten und Dienstleistungen zu vereinfachen und hierzu Marktteilnehmer auf einer Plattform zusammenzuführen. Derartige Plattformen, die umso attraktiver werden, je mehr Angebote und User sie vereinen, setzen sich auch in der Finanzbranche sowie in der Immobilien- und Wohnungswirtschaft immer mehr durch.

Ein Vorreiter beim Angebot von B2B-Plattformen für die Immobilienbranche ist die Aareon. Bereits vor rund 20 Jahren wurde Mareon als Plattform für die Vernetzung von Immobilienunternehmen und Handwerkern eingeführt und auch das Mieter Portal ist schon über fünf Jahre am Markt. 2019 wurde die Aareon Smart Platform gelauncht, die es als offene Plattform Kunden und Partnern ermöglicht, auf ihr Lösungen zu entwickeln und diese in die Aareon Smart World zu überführen.

Hier sprechen Lars Ernst, Managing Director Group Banking & Digital Solutions bei der Aareal Bank, und Dr. Mark Steffen Walcher, Geschäftsführer von smartlab, über die Kooperation der beiden Unternehmen.

Die E-Mobilität gewinnt an Bedeutung und damit auch das effiziente Abrechnungsmanagement zwischen verschiedenen Anbietern von Ladesäulen, um den Endkunden größtmögliche Convenience zu bieten.

Christina Moritz
Director Sales PayPal Deutschland, Österreich und Schweiz

„Kunden wünschen sich auch für Zahlungen in Rahmen ihres Mietverhältnisses eine Auswahl an einfachen und sicheren Bezahlmöglichkeiten. Die Integration von PayPal in die Aareal Exchange & Payment Platform befähigt Unternehmen sich mit mehr als 370 Millionen PayPal-Kunden weltweit zu verbinden und ihren Kunden die Möglichkeit zu bieten, so zu bezahlen, wie sie möchten.“

Eine zukunftsweisende Plattform-Lösung der Aareal Bank ist die Aareal Exchange & Payment Platform. Bei dieser B2B-Plattform-Lösung steht die Prozessoptimierung zwischen Wohnungsunternehmen und verschiedenen Bezahldiensten im Vordergrund. So können mit ihrer Hilfe Zahlungsvorgänge in der Immobilien- und Wohnungswirtschaft auf einer gemeinsamen Plattform – neben den klassischen Möglichkeiten wie Bargeld, Überweisung oder Lastschrift – auch mit online-basierten Bezahlverfahren wie Barzahlen / viacash, PayPal oder Kreditkarte vorgenommen werden. Durch die zentrale Einbindung verschiedener Bezahldienste bis in die zugrundeliegenden ERP-Prozesse wird die Bezahlung diverser wohnungswirtschaftlicher Dienstleistungen mit alternativen Zahlverfahren effizient umgesetzt, was zu einer Erweiterung des Serviceangebots der Wohnungsunternehmen gegenüber den eigenen Mietern führt. Umfragen zeigen sehr deutlich, dass diese Bezahldienste auch in der Immobilien- und Wohnungswirtschaft zunehmend nachgefragt und eingefordert werden.

Mit Aareal Connected Payments haben wir zudem in Kooperation mit dem Plattformanbieter smartlab ein automatisiertes Abrechnungsverfahren entwickelt, das erstmalig im Bereich der Elektromobilität Anwendung findet. Es erleichtert das Abrechnungsmanagement komplexer Zahlungsströme zwischen verschiedenen Partnern, sogenannte Multi-Party-Payments, auf einer gemeinsam genutzten Plattform. Aareal Connected Payments wird auf der Plattform ladenetz.de eingesetzt. Sie ermöglicht es, dass Besitzer von E-Autos ihr Fahrzeug mit nur einer Ladekarte deutschlandweit aufladen und die mehr als 220 angeschlossenen Stadtwerke automatisch und vereinfacht Verrechnungen untereinander vornehmen können.

Welche Potenziale die Blockchain-Technologie der Finanzindustrie bietet, erläutern Prof. Dr. Philipp Sandner, Leiter des Frankfurt School Blockchain Centers, und Daniel Höfelmann, Director Innovation Management bei der Aareal Bank, hier.

Dr. Mark Steffen Walcher
Geschäftsführer, smartlab

„Mit der Aareal Bank sind wir eine zukunftsweisende Partnerschaft eingegangen, dank der wir im Ergebnis die Kundenprozesse wesentlich effizienter gestalten. Für den Kunden bleibt ein minimaler Aufwand bei minimalen Kosten und wir haben mehr Raum für unsere Kernkompetenz – die Entwicklung von Dienstleistungen rund um die Elektromobilität für Stadtwerke und Business Partner.“

Dr. Christian Fahrner
Managing Director Business & Solution Development, Aareal Bank

„In der Wohnungswirtschaft steigt der Innovationsdruck. Unternehmen sind zunehmend gefordert, Kosten zu sparen, neue Ertragsmodelle zu erarbeiten und sich mit Blick auf veränderte Mieteransprüche ein Stück weit neu zu erfinden. Gleichzeitig muss Wohnungswirtschaft nicht alle Herausforderungen alleine meistern. Innovationen werden einfacher in Kooperation mit den richtigen Partnern. Dies können junge Marktteilnehmer wie Start-ups, Dienstleister wie Banken oder auch Unternehmen aus angrenzenden Branchen sein. Die Zukunft des Wohnens und der Serviceangebote muss von den Branchen und Akteuren gemeinsam gedacht werden.“

MICROSITE

The Future of Payment

Weitere Informationen über die innovativen Plattform-Lösungen der Aareal Bank Gruppe finden Sie auf unserer Microsite „Future of Payment“.

INFOGRAFIK

Der Zahlungsverkehr von morgen

Wie der Zahlungsverkehr der Zukunft aussieht, zeigt unsere Infografik.