Kundenfokus
Erfolgsfaktor
Kooperation

Ohne Zusammenarbeit kein Erfolg. Dazu gehören partnerschaftlicher Dialog, Co-Creation, der Austausch mit Start-ups und vieles mehr.

Nie zuvor haben sich Industrien so schnell gewandelt wie heute. Innerhalb nur weniger Jahrzehnte haben sich ganze Branchen radikal und tiefgreifend verändert. Dabei entstehen nicht nur neue Geschäftsmodelle und Anbieter, es verändern sich auch in einer rasenden Geschwindigkeit Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden.

Wir sind davon überzeugt: In einer zunehmend digitalisierten Welt, in der sich laufend neue Möglichkeiten und Perspektiven ergeben, reicht das bloße Antizipieren von Bedürfnissen und Erwartungen nicht mehr aus, um als Unternehmen zukunftsfähig zu sein. Notwendig ist vielmehr, den Erfolg des Kunden in den Mittelpunkt des eigenen unternehmerischen Handelns zu stellen und den Kunden nachhaltig wettbewerbsfähiger zu machen. Um diesen Anspruch zu verdeutlichen, haben wir 2020 unsere Marke weiterentwickelt und einen neuen Marken-Claim definiert: „Aareal – Your Competitive Advantage“.
 

Derzeit beschäftigen wir uns intensiv damit,

wie wir den individuellen Dialog mit unseren Kunden ausbauen und unserem partnerschaftlichen Ansatz noch mehr Geltung verleihen können,

wann und wie wir mit unseren Kunden gemeinsam kreativ werden und welche Erfolgsfaktoren es hierbei gibt und

wie wir uns bei der Entwicklung von Produkten und Services anregen lassen können und uns gleichzeitig neue Märkte sichern.

Partnerschaftlicher Dialog

Es ist unser Anspruch, Partner unserer Kunden zu sein. Wir nutzen unsere umfassende Expertise und Erfahrung sowie unser breites Leistungsspektrum, um unseren Kunden optimale Leistungen zu bieten, die ihnen langfristig Wettbewerbsvorteile sichern. Wir verstehen uns nicht nur als Anbieter von Produkten und Services, sondern über unsere zukunftsweisenden Lösungen auch als Berater, Wegbereiter und Begleiter unserer Kunden.

Aus diesem Grund legen wir großen Wert darauf, Marktzusammenhänge zu verstehen, branchenübergreifend zu denken und uns tief in die aktuellen Herausforderungen unserer Kunden hineinzudenken. Daher unterhalten wir beispielsweise in unseren Segment Strukturierte Immobilienfinanzierungen eigene Expertenteams für Logistik-, Shoppingcenter- und Hotelfinanzierungen. Diese Expertenteams verschaffen uns wertvolle Markt-Insights, die wir zum Mehrwert unserer Kunden nutzen können.

Unsere Expertenteams beraten bei allen unseren Finanzierungsprojekten partnerschaftlich und auf Augenhöhe.

Wir wollen unseren Kunden natürlich gerade in herausfordernden Situationen zur Seite stehen.

„Wir wollen unseren Kunden natürlich gerade in herausfordernden Situationen zur Seite stehen“, sagt Steffen Bruns, Managing Director Business Development & Strategy bei der Aareal Bank. „Denn dann werden leistungsstarke Partner am dringendsten benötigt. So sind wir beispielsweise bereits kurz nach Ausbruch der Corona-Krise gezielt auf unsere Kunden im Segment Strukturierte Immobilienfinanzierungen zugegangen, haben mit ihnen ihre individuelle Situation erörtert und ihnen – sofern nötig – Handlungsoptionen aufgezeigt.“

Wie unsere Kunden von unserer besonderen Branchenexpertise profitieren, beschreibt Vorstandsmitglied Christof Winkelmann im Video.

Bettina Graef-Parker
Managing Director Special Property Finance, Aareal Bank

„Innerhalb weniger Wochen, nachdem zahlreiche COVID-19-bezogene globale Beschränkungen Mitte März eingeführt wurden, haben wir mit unseren Kunden gemeinsam kurzfristig Strategien ausgearbeitet, um mit dieser Ausnahmesituation umzugehen. Ein regelmäßiger und häufiger Austausch mit unseren Kunden erlaubt es uns, gemeinsam diese Strategien, an die sich stetig ändernden Umstände anzupassen. Diese Maßnahme hat deutlich zur Stabilisierung der Situation beigetragen – und gleichzeitig das gute Vertrauensverhältnis zwischen der Aareal Bank und ihren Kunden weiter nachhaltig gestärkt.“

Dominic Seyrling
Director – Investments, Archer Hotel Capital

„Allen Turbulenzen zum Trotz gab es 2020 ein paar erfolgreiche Ereignisse. Der größte Erfolg unseres Unternehmens war wohl die Portfoliofinanzierung mit der Aareal Bank mit einem Volumen von 380 Mio €. Eine solche Transaktion wäre ohne das gegenseitige Vertrauen und die partnerschaftliche Zusammenarbeit, die wir im Laufe der Jahre aufgebaut haben, nicht möglich gewesen. Vielen Dank an das gesamte Team der Aareal!“

WE.THINKFUTURE

Wichtig ist uns aber auch, Impulse zu setzen und zu einem intensiveren Austausch zwischen den Akteuren beizutragen. Das gilt insbesondere für unsere Kunden aus der Wohnungs- und Energiewirtschaft, die wir im Segment Banking & Digital Solutions und Aareon bedienen. Daher haben wir 2020 die Initiative WE.thinkfuture ins Leben gerufen: Sie soll einen branchenübergreifenden Dialog etablieren, um Wohnungs- und Energiewirtschaft zu vernetzen, Innovationen und den Austausch mit Start-ups zu fördern, Veränderungsprozesse frühzeitig zu erkennen und Zukunft aktiv zu gestalten. Zentrales Thema dabei: Der Kunde als Innovationstreiber.

Das Feedback, das wir auf diese Initiative erhalten haben, ist sehr positiv: Eine Woche lang haben über 650 Teilnehmer gemeinsam mit 26 Experten in 11 Sessions über die Herausforderungen der Zukunft nachgedacht und aktuelle Trendthemen diskutiert: Vom vorherrschenden Spannungsfeld zwischen Innovationsdrang und Kostendruck über die Erfolgsfaktoren Vernetzung und Kooperationswille bis hin zur Bedeutung eines Infrastrukturansatzes, der im Kleinen beginnt, aber umfassende Framework-Lösungen zum Ziel hat, die die Ausgestaltung von E-Mobilität oder Smarten Quartieren vorantreiben. Mit dieser Initiative haben wir einen Zukunftsdiskurs aufgesetzt, den wir in den kommenden Jahren fortführen und weiterentwickeln werden.

Mit unserer Digitalkonferenz WE.thinkfuture 2020 haben wir im Oktober 2020 den Austausch von Experten aus der Wohnungs-, Start-up- und Energiewirtschaft über Innovationen, Trends und branchenübergreifende Lösungsansätze ermöglicht. Sehen Sie hier eine Zusammenfassung im Video.

WHITEPAPER

Zukunft Zahlungsverkehr

Mehr über die Trends und Entwicklungen im Zahlungsverkehr und über die Herausforderungen der Wohnungswirtschaft können Sie in unserem Whitepaper „Zukunft des Zahlungsverkehrs” nachlesen.

WHITEPAPER

Transformation meistern

Wie die digitale Transformation in der Energiewirtschaft gelingen kann, lesen Sie in unserem Whitepaper „Transformation meistern“.

Co-Creation

Kunden wissen am besten, was sie wollen. Und sie erwarten immer mehr, dass Produkte und Services ihren individuellen Vorstellungen gerecht werden. Es ist daher nur konsequent, Kunden frühzeitig in den Produktentwicklungsprozess einzubinden und ihre Bedürfnisse und Erwartungen bereits bei der Konzeption der Lösungen systematisch zu berücksichtigen.

Insbesondere zur Entwicklung neuer Produkte und Services in unseren Segmenten Banking & Digital Solutions und Aareon setzen wir daher den Co-Creation-Ansatz um – mit steigender Intensität. Hierzu zählen beispielsweise auch die Anwendung agiler, iterativer und kundenzentrierter Methoden, wie das Design Thinking.

Dr. André Rasquin
Vorstand Operatives Geschäft, Aareon

„Mit Aareon Wodis Yuneo haben wir das ERP-System so ausgebaut, dass es den Herausforderungen der Branche effizient mit moderner Technologie begegnet. Es ist ein dynamisches Produkt, das wir auch zukünftig gemeinsam mit unseren Kunden weiterentwickeln. Damit ist es für die Immobilienunternehmen langfristig zukunfts- und investitionssicher.“

Ein gutes Beispiel hierfür ist die Entwicklung von Wodis Yuneo der Aareon: Wodis Yuneo ist die neue Produktgeneration des ERP-Systems Wodis Sigma und ermöglicht die Nutzung neuer Technologien wie Business Intelligence, Künstliche Intelligenz, Big Data und Robotik. Auf diese Weise können viele Routineaufgaben automatisiert, dem Nutzer Hinweise und Empfehlungen gegeben und intelligente Tools sowie Analytik-Komponenten genutzt werden.

Indem die Anwender in vielen Produktentwicklungsschritten einbezogen wurden, ist ein ERP-System entstanden, das den unterschiedlichsten Bedürfnissen gerecht wird. Jeder Nutzer kann sein Cockpit individuell anpassen und das System seinen Präferenzen entsprechend – zum Beispiel per Maus, Tastatur, Touch oder Sprache – navigieren. Außerdem setzt Wodis Yuneo auch den Wunsch vieler Nutzer nach hoher Flexibilität um. Die Anwender können alle Daten im Büro, im Homeoffice oder mobil abrufen. Das ERP-System kann sowohl als Software-as-a-Serevice-Lösung oder als Inhouse-Lösung betrieben werden. Durch den reibungslosen Austausch mit BK01, dem führenden Verfahren für den Zahlungsverkehr der Wohnungswirtschaft, möglich ist, können Anwender über Wodis Yuneo auch ihren Massenzahlungsverkehr automatisieren.

Mehr über Wodis Yuneo erfahren Sie im Video.

Ulf Momsen
Prokurist, Flensburger Arbeiter-Bauverein

„Wodis Yuneo wird bei vielen Mitarbeitern die Lust auf Neues wecken. Genau diesen Schwung benötigt man, um die nicht immer einfachen Prozesse der Digitalisierung im Unternehmen umzusetzen.“

Einen ähnlichen Co-Creation-Ansatz haben wir auch bei der Entwicklung von Aareal Meter verfolgt. Mit Hilfe von Aareal Meter können Unternehmen aus der Energie- und Wohnungswirtschaft sowie Kommunen und zusätzlich involvierte Dienstleister die bislang sehr zeitaufwendige und fehleranfällige Zählerablesung digital vornehmen und deutlich effizienter gestalten. Diese Lösung ist entstanden durch eine strategische Zusammenarbeit der Aareal Bank Gruppe und pixolus, einem auf mobile Datenerfassung spezialisierten Start-up, sowie einer systematischen Berücksichtigung von Kundenwünschen in allen wesentlichen Produktentwicklungsschritten. Diese Konstellation und die Nutzung eines Bestandsprodukts von pixolus als Ausgangsbasis haben dazu geführt, die gemeinsame Idee in zwölf Monaten zu einem marktfähigen Produkt zu führen, das bereits bei ersten Kunden im Einsatz ist.

Start-up-Kooperationen

Auf der Suche nach neuen Ideen und innovativen Ansätzen suchen wir auch gezielt den Schulterschluss zu jungen Unternehmen. Sie haben häufig den Mut und die Kreativität, bestehende Geschäftsmodelle radikal zu hinterfragen und die Potenziale neuester Technologien auszureizen. Darüber hinaus sind Start-up-Unternehmen in aller Regel von einer hoch agilen Unternehmenskultur geprägt, die vergleichsweise kurze Produktentwicklungszeiten ermöglicht.

Wir wollen unsere Innovationskraft weiter stärken und unseren Kunden den größten Mehrwert bieten.

Mit unserem Start-up-Programm streben wir gezielt unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit mit FinTechs, PropTechs und anderen Start-ups an: Wir unterstützen Accelerator-Programme, gehen Kooperationen mit Start-ups ein, beteiligen uns an jungen, erfolgsversprechenden Unternehmen und die Aareon-Tochtergesellschaft Ampolon Ventures gründet auch eigene Start-ups.

Ziel dieser Aktivitäten ist es, noch besser zu verstehen, was die Treiber der digitalen Entwicklung sind und wie sich Trends in zukunftsweisende Lösungen überführen lassen. Wir wollen unsere Innovationskraft weiter stärken und unseren Kunden den größten Mehrwert bieten. Wichtig ist uns außerdem, uns selbst herauszufordern und uns, unsere Kultur und unsere Prozesse auf Zukunftsfähigkeit zu hinterfragen.

Das Start-up-Programm der Aareal Bank umfasst vier Handlungsfelder: Wir unterstützen Accelerator-Programme, kooperieren mit Start-ups, beteiligen uns an Unternehmen und gründen eigene Start-ups.

Ampolon Ventures ist eine Tochtergesellschaft der Aareon. Als Venture Capital-Gesellschaft vernetzt sie nicht nur technologieaffine Branchenexperten, sondern gründet auch eigene Start-ups.

Welche Impulse PropTechs in die Immobilienwirtschaft einbringen und was dafür notwendig ist, erläutert Thomas Gawlitta, Gründer des PropTech-Start-ups Gawlitta.com, im Video.

Bei unserer Zusammenarbeit mit PropTechs und FinTechs, die sich immer mehr zu gewichtigen Branchenexperten entwickeln, ist es uns wichtig, uns auch inhaltlich einzubringen. Wir liefern Branchen-Know-how, stellen Infrastrukturen bereit und bringen unsere Kontakte in die Zusammenarbeit ein. Denn wir sind davon überzeugt: Manchmal ist der entscheidende Innovationsimpuls nur eine Kooperation weit entfernt.

Mit unserer jüngsten Beteiligung an objego verbinden wir hohe Erwartungen: objego ist auf die Entwicklung und den Betrieb einer webbasierten digitalen Plattform zur Verwaltung von Wohnungsbeständen für private Vermieter von bis zu 250 Einheiten spezialisiert. Mit dem Joint-Venture an objego und der damit verbundenen Partnerschaft mit dem Energiedienstleister ista treiben wir nicht nur die Ausweitung unseres auf Software-Lösungen basierenden Produktangebots voran, sondern bauen damit die Expansion in neue Märkte wie das B2C-Geschäft für private Vermieter weiter aus. Daher ist die Beteiligung an objego Ausdruck unserer Strategie, unser Produkt- und Serviceangebot im Geschäftssegment Banking & Digital Solutions stetig zu erweitern, in attraktive Marktlücken zu schließen und verstärkt Provisionserträge zu erzielen.

Fernando Zornig
Director, Plug & Play

„Der Ruf nach Innovation ist nicht neu, doch es wird mit jedem Tag schwieriger, ihm gerecht zu werden. Daher sollte Zusammenarbeit, mehr als je zuvor, fest in der Konzernstrategie und -kultur verankert sein. Banken sollten nicht versuchen, die Märkte aus eigener Kraft zu erobern, sondern sich einen passenden Partner suchen – ein Start-up, ein Scale-up, ein KMU oder ein anderes Unternehmen.“

Arash Houshmand
Geschäftsführer, Ampolon Ventures

„Als noch junges innovatives Unternehmen im Immobilienbereich verfolgen wir das Ziel, Ventures mit wegweisenden Lösungen aufzubauen. Mit Ophigo, foxxbee und Ecaria sind wir an drei Ventures mit Zukunftspotenzial beteiligt.“

EXPERTENDIALOG

Neue Wege wagen

Philip Rodowski (objego) und Henning Zander (Aareal Bank) über die Kooperation von Start-ups und etablierten Playern.